Zum Inhalt springen
FACHBEITRAGGebäudehülle

Fassadendämmung 2024: Was Energieberater bei der Sanierung beachten müssen

Neue Anforderungen an den Wärmeschutz verändern die Beratungspraxis. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen, typische Fehlerquellen und praxisnahe Empfehlungen für die energetische Sanierung.

Dr. Katrin VogtEnergieberaterin (EEE)14. März 20248 Min. Lesezeit
Fassadendämmung 2024: Was Energieberater bei der Sanierung beachten müssen
Nachträgliche Fassadendämmung an einem Mehrfamilienhaus.

Mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes rücken die Anforderungen an den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz stärker in den Fokus. Für die Beratungspraxis bedeutet das: Bestandsaufnahme, Bauteilbewertung und Maßnahmenempfehlung müssen enger verzahnt werden.

Worauf es bei der Bestandsaufnahme ankommt

Eine belastbare Empfehlung beginnt mit einer sauberen Aufnahme der bestehenden Konstruktion. Wärmebrücken, Feuchtesituation und der Zustand vorhandener Dämmschichten entscheiden über die Wahl des Systems.

  • Bauteilaufbau und U-Werte dokumentieren
  • Wärmebrücken erfassen und bewerten
  • Feuchte- und Schimmelrisiko prüfen
  • Wirtschaftlichkeit der Varianten gegenüberstellen

Die beste Dämmung nützt wenig, wenn die Anschlussdetails nicht stimmen. Genau hier entscheidet sich die Qualität der Sanierung.

Dr. Katrin Vogt

Für die Dokumentation gegenüber der Förderstelle empfiehlt sich eine strukturierte Ablage aller Nachweise. So lassen sich Rückfragen zügig beantworten und die Rezertifizierung vorbereiten.

Über die AutorinDr. Katrin VogtEnergieberaterin (EEE)

Berät seit über zwölf Jahren Eigentümer und Kommunen bei der energetischen Sanierung und begleitet Fortbildungen zur Rezertifizierung in der dena-Expertenliste.

NÄCHSTER SCHRITT

Bleiben Sie auf der dena-Expertenliste

Sichern Sie Ihre Fortbildungspunkte rechtzeitig und erfüllen Sie die Anforderungen zur Rezertifizierung.