Fassadendämmung 2024: Was Energieberater bei der Sanierung beachten müssen
Neue Anforderungen an den Wärmeschutz verändern die Beratungspraxis. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen, typische Fehlerquellen und praxisnahe Empfehlungen für die energetische Sanierung.
Mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes rücken die Anforderungen an den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz stärker in den Fokus. Für die Beratungspraxis bedeutet das: Bestandsaufnahme, Bauteilbewertung und Maßnahmenempfehlung müssen enger verzahnt werden.
Worauf es bei der Bestandsaufnahme ankommt
Eine belastbare Empfehlung beginnt mit einer sauberen Aufnahme der bestehenden Konstruktion. Wärmebrücken, Feuchtesituation und der Zustand vorhandener Dämmschichten entscheiden über die Wahl des Systems.
- Bauteilaufbau und U-Werte dokumentieren
- Wärmebrücken erfassen und bewerten
- Feuchte- und Schimmelrisiko prüfen
- Wirtschaftlichkeit der Varianten gegenüberstellen
Die beste Dämmung nützt wenig, wenn die Anschlussdetails nicht stimmen. Genau hier entscheidet sich die Qualität der Sanierung.
Dr. Katrin Vogt
Für die Dokumentation gegenüber der Förderstelle empfiehlt sich eine strukturierte Ablage aller Nachweise. So lassen sich Rückfragen zügig beantworten und die Rezertifizierung vorbereiten.
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Sichern Sie Ihre Fortbildungspunkte rechtzeitig und erfüllen Sie die Anforderungen zur Rezertifizierung.